Außerschulischen Bildung neue Regeln

Außerschulischen Bildung  neue Regeln

Bisher galt für außerschulische Jugendarbeit für alle ab 14 Jahren die 2G-Regel – ungeimpfte Jugendliche waren daher ausgeschlossen. Jetzt dürfen minderjährige Schülerinnen und Schüler auch ohne Impf- oder Genesenen-Nachweis an Angeboten der “außerschulischen Bildung im Rahmen der Jugendarbeit” teilnehmen. Dabei darf es in den Jugendzentren aber keine Partys mit Disco-Charakter geben.

Damit erweiterte die Staatsregierung die Ausnahmeregelung für ungeimpfte minderjährige Schülerinnen und Schüler. Sie dürfen nach wie vor zur aktiven Sportausübung, zum Musizieren und Schauspielern Zutritt erhalten. Auch Café- und Restaurantbesuche sind möglich. Ins Kino, Theater oder Stadion dürfen ungeimpfte Jugendliche dagegen nicht.

Was unverändert weiter gilt

Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich maximal zehn vollständig Geimpfte und Genesene treffen, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Sobald ein Ungeimpfter dabei ist, dürfen Angehörige eines Haushalts maximal mit zwei Personen aus einem weiteren Hausstand zusammenkommen.

Maskenpflicht: In geschlossenen Räumen (mit Ausnahme von privaten Räumlichkeiten), öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Veranstaltungen im Freien gilt in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht. Kinder unter sechs Jahren sind davon ausgenommen, bei 6- bis 15-Jährigen reicht eine medizinische Maske. Abgenommen werden darf die Schutzmaske in der Gastronomie am Tisch sowie bei Veranstaltungen an festen Sitz- oder Stehplätzen bei Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu Menschen aus anderen Haushalten.

An Schulen gilt im gesamten Gebäude eine Maskenpflicht – auch auf dem Sitzplatz im Klassenzimmer und beim Sportunterricht. Auf dem Schulhof darf die Maske abgenommen werden. Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist verpflichtend. Alle Schüler werden dreimal pro Woche getestet.